Allgemein

Was kann der Weihrauch alles?

Weihrauch ist ein Heilmittel, das schon in der Bibel erwähnt wird. Die drei Könige aus dem Morgenland brachten unter anderem Weihrauch als Geschenke mit, als Jesus im Stall geboren wurde. Die heilende Wirkung von Weihrauch und seinem Grundstoff Myrrhe sind daher schon seit der Antike wohlbekannt. Jedoch wurde mit der wissenschaftlichen Erforschung dieses traditionellen Heilmittels erst vor kurzer Zeit begonnen. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend, so dass es sich bei Weihrauch wohl tatsächlich um ein echtes Heilmittel und nicht um ein Suggestivmittel handelt.

Die klassischen Indikationen, bei denen Weihrauch als Heilmittel verwendet wird, sind Entzündungen aller Art sowie Erkältungen und sogar Depressionen. Die Forschung geht sogar so weit, Weihrauch als Krebsmittel zu untersuchen. In diesem Punkt sollte man bei Naturheilmitteln stets genau hinsehen. Doch es scheinen sich auch in dieser besonders kritischen Anwendung viel versprechende Ergebnisse abzuzeichnen.
Myrrhe ist ein Gummiharz, das aus bestimmten Balsambaum-Gewächsen gewonnen wird. Nach dem Trocknen und Aushärten des Harzes wird es „Weihrauch“ genannt. Das Harz kann nun tatsächlich durch Anfachen in Rauch verwandelt werden. Es wird aber bereits seit tausenden von Jahren bereits in seiner trockenen, reinen Form für Heilzwecke verwendet. In der rauchenden Form ist es als Inhalat sehr beliebt, wenngleich seine Dosierung nicht ganz einfach ist. Ein pures Einatmen des Rauches ist nicht empfohlen, weil der Anwender durch den Sauerstoffmangel ohnmächtig werden kann. Daneben wird es in Pillenform gegessen oder in Tee aufgelöst konsumiert.

Weihrauch Wirkung:

Entzündungstherapie

Der Hauptwirkstoff von Weihrauch sind die so genannten „Bosweilliasäuren“. Sie haben eine starke entzündungshemmende Wirkung, wenn sie korrekt zum Infektionsherd geführt werden können. Der wesentliche Vorteil des Harzes ist, dass es als Naturheilmittel weitestgehend frei von Nebenwirkungen ist. Die Forschung ist jedoch noch sehr jung, so dass noch kaum valide Ergebnisse über die Wechselwirkung zwischen Bosweilliasäuren und Entzündungsherden im Körper vorliegen. Es wird daher heute als Naturheilmittel vertrieben. Das hat den Vorteil, dass es frei verkäuflich ist. Über die Dosierung und Anwendungsdauer ist man sich jedoch noch nicht ganz einig geworden. Hier hilft es, sich an den Erfahrungsberichten von anderen Anwendern zu orientieren. Verfügbar ist beispielsweise Weihrauch-Öl, das sehr gerne zur äußeren Anwendung bei Gelenkbeschwerden verwendet wird.

Myrrhe Zahnfleisch-Behandlung

Die wissenschaftliche Erforschung ist bei der reinen Myrrhe, dem Rohstoff des Weihrauchs, etwas besser erforscht. Myrrhe wirkt auf drei Arten einer Infektion im Mundraum entgegen:

– Sie fördert die Wundheilung indem sie das Immunsystem anregt
– Sie desinfiziert die Wunde und bekämpft die Bakterien vor Ort
– Sie hat einen zusammenziehenden Effekt auf die Oberhaut. 

Vor allem der mechanische Effekt der Verkleinerung der Wundöffnung trägt erheblich zur schnellen Abheilung einer Infektion im Mundraum bei. Den Bakterien wird damit die Angriffsfläche genommen, mit denen sie sich ausbreiten können. Hierfür gibt es schon fertig gemischte Tinkturen und Mundspülungen in der Apotheke.

Weihrauch und Gelenkentzündungen

Eine Ursache für die Entstehung chronischer Gelenkentzündungen ist die sogenannte „Leukotrienbiosynthese“. Bei diesem Prozess werden die Entzündungsmediatoren gebildet, die ein Rheuma, eine Arthritis oder eine Gicht chronisch werden lassen können. Die Boswelliasäuren aus dem Weihrauch können diese Synthese stoppen und das Nachbilden der Entzündungsmediatoren unterbinden. Der Nährstoff der Entzündungsmediatoren sind bestimmte Enzyme, die auch „Biokatalysatoren“ genannt werden. Die Boswelliasäure blockieren diese Enzyme und hungern die Entzündung damit praktisch aus. Der besondere Vorteil von Weihrauch ist, dass diese Wirkung praktisch ohne Nebenwirkungen erzielt wird. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu chemischen Präparaten, die auf eine ähnliche Wirkung abzielen. 

Darmheilung Weihrauch 

Eine Darmentzündung zu behandeln ist meistens recht schwierig. Der Darm ist in seiner Komplexität mit dem Gehirn zu vergleichen. Die Behandlung mit Medikamenten ruft deshalb häufig unerwünschte Nebenwirkungen hervor, die bis zum Darmverschluss führen können. Bei naturheilkundlich orientierten Heilstätten ist die Behandlung von Darmentzündungen mittels Myrrhe und Weihrauch daher schon zum Standard geworden. Beobachtungen und Tests haben gezeigt, dass die Wirkung dieser Naturheilmittel recht unmittelbar nach der Verabreichung einsetzt: Im Gegensatz zu den Schleimhäuten im Mundraum, hat Myrrhe auf die Darmwand einen entspannenden, lösenden Effekt. Das Verringern und Ausbleiben von Darmkrämpfen durch Beruhigung der glatten Darmmuskulatur reduziert das akute Leiden der Patienten bereits erheblich. Der weitere Verlauf der Genesung geschieht dann wesentlich entspannter. 

Bei Hirntumoren 

Nein, Weihrauch und Myrrhe können keinen Krebs heilen. Das zu behaupten wäre einfach unseriös. Jedoch kann Weihrauch sehr gut zur begleitenden Therapie von Hirntumoren eingesetzt werden. Problematisch an diesen Tumoren, auch Glioblastome genannt, ist dass sie während der Behandlung Ödeme ausbilden können. Diese verdrängen, wie der Tumor selbst auch, das Hirngewebe. Die Folgen sind für die Betroffenen dramatisch: Gedächtnisverlust, Sprachstörungen, motorische Beeinträchtigung und rasende Kopfschmerzen sind bei der Behandlung von Gliobastomen relativ normale Folgeerscheinungen.
Die Standardtherapie, welche zur Behandlung der Folgen der Bestrahlungen eingesetzt wird, sieht die Verabreichung von hohen Dosen Kortison vor. Dies hat wiederum Osteoporose, Diabetes und einen erhöhten Blutdruck als Nebenwirkung zur Folge. Darüber hinaus hat man sogar beobachtet, dass das Kortison die Tumorzellen gegenüber der Chemotherapie und sogar der Strahlentherapie resistent macht. 

Weihrauch wurde bereits in einer klinischen Studie von 2011 als Ersatzmittel zum Kortison zur Behandlung der entzündlichen Ödembildung eingesetzt. Die Resultate sind beachtlich. Bei 60% der Patienten konnte durch die Vergabe von Myrrhe das Ödem rund um den Hirntumor um 75% gesenkt werden. Als effektiven Wirkstoff wurden auch hierbei die Boswelliasäure identifiziert.

Weihrauch Krebsbehandlung 

Es wäre mehr als verfrüht, Weihrauch und Myrrhe als Heilmittel gegen Krebs anzupreisen. Jedoch gibt es tatsächlich Beobachtungen, bei denen die Vergabe dieser Naturheilmittel zum Schrumpfen von Tumoren geführt hat. Hier ist es vor allem die traditionelle chinesische Medizin, die diese Mittel schon seit Jahrhunderten zu diesem Zweck einsetzen. Nundenn – die traditionelle chinesisische Medizin macht mit ihrer Verarbeitung von Nashörnern, Stoßzähnen, Seepferdchen und getrockneten Tigerpenissen nicht wirklich den Eindruck nachhaltiger Seriosität. Im Falle von Weihrauch decken sich jedoch die Beobachtungen aus der chinesischen Tradition mit den jüngsten Forschungsergebnissen aus dem Labor. Dennoch: Wirksame Krebspräparate auf Weihrauchbasis werden gegenwärtig noch nicht angeboten.

Weihrauch Atemwegsbehandlung 

Asthma und Bronchitis sind ebenfalls Krankheiten mit einem chronisch-entzündlichen Verlauf. Wie bei jeder Entzündung sind die Leukotrienen eine der Verursacher für die Verschlimmerung der Krankheiten. Die Universität Tübingen hat daher eine Pilotstudie durchgeführt, bei der Weihrauchprodukte zur Therapie von Asthma Bronchiale eingesetzt wurden. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Es hat sich eine durchgängige Verbesserung der Symptome eingestellt. Die Herstellung von medizinischen Präparaten ist gegenwärtig noch in der Entwicklung. Da Weihrauch jedoch nicht überdosiert oder falsch dosiert werden kann, spricht nichts gegen eine Eigenmedikation bzw. Selbstversuch. Nebenwirkungen sind bei Myrrhe und Weihrauch nicht bekannt.

Weihrauch Depressionsbehandlung

Die Verwendung von Weihrauch in religiösen Zeremonien ist keine Erfindung der katholischen Kirche. Es wird praktisch seit Beginn der Menschheit zu diesem Zweck eingesetzt. Die Angst lösende Wirkung, die den mystischen Zeremonien zu Gute kam, wird nun auch verstärkt in der Depressionsbehandlung eingesetzt.

Weihrauch Konzentrationsstörungen 

Die leicht antidepressive Wirkung von Weihrauch kann auch zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit eingesetzt werden. Allerdings sollte es dafür wirklich nur wohl dosiert sein. Eine zu stickige, sauerstoffarme Luft hat schnell das Gegenteil erreicht. Bei Prüfungspanik und Lernstress kann ein Schälchen mit glimmenden Weihrauch aber wieder auf die Spur helfen. Besonders wirksam ist es, wenn sein entspannender Effekt kurz vor der Bettruhe genossen wird.

Bei Insektenstichen

Auch Insektenstiche sind Mikro-Entzündungen. Hier hat sich Weihrauchöl als besonders wirksam erwiesen. Ein bis zwei Tropfen Öl direkte auf den Stich geträufelt lässt den Juckreiz schnell verschwinden und die Beule abschwillt. 

Weihrauch Abwehrkräfte 

Als entzündungshemmende Naturmedizin ohne Nebenwirkungen ist Weihrauch auch für die prophylaktische Einnahme gut geeignet. Wenn eine Entzündung gespürt wird, ist sie in der Regel schon weit fortgeschritten. Die vorsorgliche Einnahme von Weihrauch und Myrrhe bekämpfen die Entzündungsherde gemeinsam mit dem Immunsystem, lange bevor die Infektion manifest wird. Allerdings ist die Empfehlung auf 3 Kapseln und eine Maximaldosis von 400 mg beschränkt. Weihrauch wird immer mit reichlich Flüssigkeit zu sich genommen. Ein bis zwei Gläser Wasser sind dazu ausreichend.

Wundbehandlung Myrrhe

Kleine Wunden lassen sich direkt mit Myrrhe oder Weihrauchöl behandeln. Wenn die Wunde schon geschlossen ist, wird einfach ein Tropfen einmassiert. Die Wundheilung wird beschleunigt und eine Infektion verhindert.

Nebenwirkungen

Viel hilft nun einmal niemals wirklich viel. Auch Weihrauch kann überdosiert werden. Bei sachgemäßer Anwendung braucht man keine Nebenwirkungen zu befürchten. Bei einer Überdosierung sind Folgeerscheinungen jedoch unvermeidlich. Magen-Darm-Probleme beim übermäßigen Konsum von Weihrauchkapseln sind eine übliche Folge. Ebenso kann ein Zuviel an Rauch die Atemwege schädigen und sogar zu Hautreizungen führen. Kinder reagieren auf Weihrauch besonders empfindlich. Darum sollte stets auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden, wenn man nicht auf den Weihrauch in Gegenwart von Kindern verzichten möchte.

Herstellung von Weihrauch

Weihrauch wird aus Myrrhe gewonnen. Myrrhe ist das Harz des „Weihrauchbaums“, einem Vertreter der Balsambäume. Die Rinde wird angeritzt, dann läuft das flüssige Harz aus. Nach einem bestimmten Verfahren wird der Baum so immer wieder gemolken. Zwei Bäume ergeben eine Jahresernte von einem Kilogramm. Ist das Harz vollständig getrocknet, wird es bereits „Weihrauch“ genannt.

Bild Quelle: http://www.natur-kompendium.com

Die wichtigsten Anbauländer für den Balsambaum sind der Oman, Saudi-Arabien und Somalia. Die Inhaltsstoffe von Weihrauch sind:

15 – 16 % Harzsäuren
20% Schleimstoffe
Knapp 10% ätherisches Öl

Einnahme und Dosierung

Weihrauch ist ein Naturprodukt. Wie alle Naturprodukte ist seine Wirkung höchst individuell. Es hängt auch stark davon ab, welches Leiden mit seiner Einnahme behandelt werden soll. Grundsätzlich sollte man den Empfehlungen auf der Verpackung folgen. Fest steht jedoch, dass Weihrauch ungiftig und ungefährlich ist, solange er richtig angewendet wird.

Das gilt vor allem für das Rauchen: Es gab schon Fälle, bei denen sich Jugendliche beim Sisha-Rauchen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zugezogen haben. Theoretisch kann dies auch mit Weihrauchharz passieren. Dies vor allem dann, wenn in einem zu kleinen und engen Raum mit zu vielen Personen zu viel Weihrauchgranulat über Kohle verraucht wird. Dies ist ein Grund mehr, die wesentlich schonenderen aber dafür effektiveren Weihrauchbrenner mit Teelicht zu verwenden. Damit sollte jede Gefahr einer Monoxidvergiftung ausgeschlossen sein.

Bei Kapseln besteht im normalen Gebrauch keinerlei Gefahr einer Überdosierung oder Vergiftung. Das gibt dem Anwender die Möglichkeit, die Dosis nach Belieben zu variieren. 2 – 6 Kapseln täglich sind völlig normal und unproblematisch. Wenn man es übertreibt und über 10 Kapseln auf einmal ist, kann natürlich auch eine gute Weihrauchkapsel eine Übelkeit und ein Erbrechen auslösen.

Weihrauchcreme sollte möglichst dünn aufgetragen werden. Vor allem bei den Mischprodukten, in denen Ingwer enthalten ist, kann ein klebriger Film zurück bleiben. Dieser lässt sich einfach mit Wasser abwaschen. Weihrauchcreme soll oberflächliche Entzündungen behandeln und keine Rückfettung, Faltenglättung oder andere Schönheitsfunktion ausführen. Darum sollte man mit der richtigen Erwartungshaltung an die Weihrauchcreme heran gehen.

Da Weihrauchöl sehr teuer ist, sollte seine Anwendung stets wohl bedacht sein. Bei hartnäckigen Pickeln oder schlecht verheilenden Narben kann es durchaus pur aufgetragen werden. Meistens wird es aber mit Wasser verdünnt. Es hat eine stark reinigende und leicht rückfettende Wirkung. In der Regel wird Weihrauchöl aber in Öllampen verwendet, um eine angenehme Raumatmosphäre herzustellen. Es ist in dieser Funktion wesentlich leichter und unaufdringlicher als das Harz.

Tagesdosierung 

Die Tagesdosierung ist von zwei Faktoren abhängig:

– Soll der Weihrauch vorbeugend oder zur Behandlung einer akuten Behandlung eingesetzt werden?
– Handelt es sich um ein frei verkäufliches oder ein verschreibungspflichtiges Präparat?

Frei verkäuflicher Weihrauch lässt sich kaum überdosieren. Dazu ist die Konzentration der Wirkstoffe nicht hoch genug. Es gilt deshalb als „Nahrungsergänzungsmittel“ und nicht als Medikament. Dennoch sollte zumindest der Rat eingehalten werden, der auf dem Beipackzettel zu lesen ist.

Bei verschreibungspflichtigen Weihrauch-Medikamenten ist es unbedingt erforderlich, sich an die Angaben des Arztes zu halten. Eine Überdosierung kann letzten Endes sogar zu einer Verschlimmerung der Leiden führen. Das gilt auch und vor allem bei der kombinierten Einnahme von Weihrauch-Präparaten mit anderen Medikamenten. Echte Wechselwirkungen sind zwar bis heute nicht bekannt. Dennoch ist ein fachärztlicher Rat bei der Einnahme verschiedener Medikamente

Ausserdem noch paar Tips:

Wenn du das Weihrauchöl in therapeutischer Qualität von doTERRA kaufen möchtest, kannst du das direkt HIER mach. Wenn du wissen willst wie du das am günstigsten bekommst mach direkt einen kostenloses Beratungsgespräch mit mir aus. Das Öl ist am kraftvollsten, da es die komplette Essenz beinhaltet und Potent ist.

Wenn ihr Weihrauch in Kapsel kaufen wollt, kann ich euch diese hier empfehlen als günstigere Variante. Doterra hat natürlich auch welche.

Hier noch ein BUCHTIP zu Weihrauch.

Quelle: http://www.natur-kompendium.com

Die 31 Tage Weihrauch Challange könnt ihr bei Instagram oder Facebook @AromaLoungeKoeln weiter verfolgen. Liked meine Seite um keinen Tag mehr zu verpassen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s